Stadt der Speere
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Schöningen

"Speere & Satire II." – Künstlerführung mit Peter Tuma

Was: "Speere & Satire II." – Künstlerführung mit Peter Tuma
Wann: Sonntag, 26. April 2026, 14 Uhr (und 10. Mai 2026, 11 Uhr)
Wo: Galerie im alten Gefängnis, Burgplatz 1b, Schöningen

Was dachten diese Männer mit den Speeren vor 300.000 Jahren eigentlich wirklich? War die Erfindung der Jagdwaffe der Gipfel der Innovation oder nur der Beginn einer langen Kette menschlicher Fehltritte? Der renommierte Maler und Karikaturist Peter Tuma widmet sich in seiner neuen Ausstellung „Aller Anfang ist Schöningen“ mit spitzer Feder und tiefgründigem Humor erneut unseren Vorfahren aus der Altsteinzeit.

Am Sonntag, 26. April 2026, um 14 Uhr führt der Künstler selbst durch seine inzwischen 2. Ausstellung „Speere & Satire II.“

Inspiriert vom weltberühmten Fund der Schöninger Speere – den ältesten erhaltenen Jagdwaffen der Menschheit – schlägt Tuma eine Brücke zwischen dem Homo heidelbergensis und der modernen Gesellschaft. In seinen Tuschzeichnungen lässt er die „Speermänner“ in Situationen agieren, die dem heutigen Betrachter erschreckend bekannt vorkommen dürften. Ob Konsumkritik, zwischenmenschliche Absurditäten oder die Tücken der Technik: Tuma zeigt rund um die Speermänner und -frauen, dass sich in 300.000 Jahren vielleicht die Werkzeuge geändert haben, die menschlichen Marotten jedoch zeitlos sind.

Für Peter Tuma, der in Schöningen aufgewachsen ist, ist die Schau auch eine Rückkehr zu seinen Wurzeln. Seine satirischen Blätter sind mehr als bloße Karikaturen; sie sind philosophische Kommentare zum „Abenteuer Menschheit“. Die neuen Werke sind nun in der „Galerie im alten Gefängnis“ zu sehen und ergänzen das archäologische Erbe der Stadt um eine humoristische Facette.

Peter Tuma, heute in Wolfenbüttel ansässig, ist bekannt für seine Satiren und Humoresken. Seine Arbeiten wurden bereits in renommierten Häusern wie dem Sprengel Museum Hannover und dem Museum Wilhelm Busch gezeigt.

Peter Tuma bei der Ausstellungseröffnung im Februar dieses Jahres. Foto: Anke Grundmann