Stolpersteinverlegung

Nummer 33 bis 38 wurden verlegt

Heute fand die vermutlich letzte Stolpersteinverlegung in Schöningen statt. Zu den bislang verlegten 32 Steinen an elf verschiedenen Orten kamen noch sechs weitere Steine an sechs weiteren Orten hinzu.

„Gestolpert“ über die Namen, die auf den sechs neu verlegten Steinen stehen,  ist Frau Weimann bei den Recherchen zu ihrem Buch über die Heil- und Pflegeanstalt Königslutter. Die Menschen, deren Namen durch die Verlegung der Stolpersteine in die Stadt zurückgeholt werden sollen, teilten alle dasselbe Schicksal: zuerst wurden sie in die Heil- und Pflegeanstalt nach Königslutter gebracht und von dort entweder kurze oder längere Zeit später mit grauen Bussen nach Bernburg in Sachsen-Anhalt deportiert und dort ermordet.

Eröffnet wurde die Verlegung der Stolpersteine mit Eingangsworten von Herrn Saak und Bürgermeister Bäsecke, zudem berichteten Schüler des Gymnasiums, der Realschule und der Hauptschule sowie Frau Weimann kurz über das Schicksal eines jeden einzelnen verlegten Namen. Gunter Demnig, der inzwischen rund 73.000 Stolpersteine in 24 europäischen Ländern verlegt hat, nahm die Verlegungen persönlich vor.
Hier eine Übersicht der sechs neu verlegten Stolpersteine:
- Plan 1: Willi Wiemert
- Begunien Straße 7: Günther Heinrich
- Schützenbahn 19: Hugo Hähn
- Am Wallgarten 17: Anna Jörns
- Helmstedter Straße 21: Elise Voigt
- Alte Kirchstraße 25 (Esbeck): Otto Knust