Burgplatz

Der Schöninger Burgplatz wurde in den 70er Jahren aufgeschüttet und umgestaltet. Er wird im Westen beherrscht vom Polizeigebäude mit zwei Nebengebäuden. Herzog Karl schenkte das Grundstück 1763 dem Oberamtmann Freyenhagen, der darauf 1767 ein Wohnhaus mit zwei Nebengebäuden errichtete. Über dem Hauseingang befinden sich die in Sandstein gehauenen Wappen der Familie "Von Freyenhagen" und seiner Gemahlin. In dem Haus lebte später der Instrumentenmacher Georg Karl Fr. Grotrian, Mitbegründer der Klavierbaueranstalt Grotrian-Steinweg. Das Gebäude beherbergte bis 1973 das Amtsgericht. Im ehemaligen Gefängnis befindet sich heute die Tourist-Information der Stadt, die vom Verkehrsverein betrieben wird.