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Schloss Schöningen

Impressionen




Auszug aus der Braunschweiger Zeitung vom 28.06.2007: Tross mit Herzog Magnus zieht zum Schloss - Historisches Schlossfest der Stadt Schöningen mit abwechslungsreichem Programm - Ostfälische Ritter schlagen ihr Lager auf (464KB)

Auszug aus der Braunschweiger Zeitung vom 26.06.2007: Straße der Schlösser - Welfenschloss Schöningen (744KB)

  

Geschichte des Schlosses

748

 

Pippin III., Vater Karls des Großen, lagert bei Schöningen - erste urkundliche Erwähnung der Stadt.

784

 

Karl der Große zieht mit seinem Heer durch Schöningen.

994/95

 

Kaiser Otto III. weilt mehrfach am Königshof - heute Klostergut St. Lorenz.

um 1350

 

Herzog Magnus von Braunschweig - Lüneburg gründet das Schloss Schöningen als Jagdschloss und Grenzfeste gegen das Erzbistum Magdeburg und das Bistum Halberstadt.

16./17. Jahrh.

 

Das Schloss Schöningen wird Witwensitz der Braunschweiger Herzoginnen und zu einer bedeutenden Anlage ausgebaut. Schöningen wird braunschweigischer Amtssitz.

1568-75

 

wohnt - nach dem Tode ihres Gemahls Heinrich II. des Jüngeren - Herzogin Sophie, Schwester des polnischen Königs Sigismund II., im Schloss. Sie legt den berühmten, heute nicht mehr existierenden Lustgarten an.

1613-26

 

Elisabeth, Schwester Christians IV. von Dänemark und Mutter des tollen Christian von Halberstadt wohnt nach dem Tode ihres Gemahls Heinrich-Julius im Schloss. Sie gestaltet den Palas im Renaissance-Stil völlig neu. West- und Nordflügel werden neu errichtet.

1628-59

 

Herzogin Anna-Sophie, geb. Prinzessin von Brandenburg, wohnt im Schloss, nachdem sie sich 1623 von ihrem Gemahl Friedrich Ulrich (gestorben 1634) getrennt hat, und herrscht hier fast selbständig. Sie richtet die Lateinschule am Markt ein.

1661

 

Entfestung des Schlosses und Abriss des Zeughauses durch Herzog August.

1679-83

 

Anna-Sophie, 2. Tochter Herzog Anton Ulrichs von Braunschweig, verheiratet mit Markgraf Karl Gustav von Baden-Durlach, wohnt im Schloss.

1733

 

7. Juni - Friedrich der Grosse übernachtet im Schloss auf der Hinreise zu seiner Hochzeit am 12. Juni 1733 mit Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern.

1815

 

Verlegung des Amtssitzes von Schöningen nach Helmstedt. Das Schloss wird ausschließlich Domäne; Palas und Nebengebäude verfallen.

1970

 

Die Schlossdomäne wird ausgesiedelt, die Schlossgebäude werden vom Land Niedersachsen an Private veräußert. Die Stadt erwirbt das umliegende Freigelände. Anlage der Parkplätze am Schloss.

1978-83

 

Die Stadt erwirbt drei Flügel des Schlossgevierts, darunter den völlig verfallenen Palas und den Amtsgerichtsgarten im Süden des Schlosses.

1984

 

Der Marstall wird zum Jugendfreizeitzentrum umgebaut. Ein Informationszentrum des Kuratoriums "Unteilbares Deutschland" wird bis zur Wiedervereinigung eingerichtet. Der Herzoginnen-Saal entsteht.

1985

 

Das 1911 erbaute Pächterhaus der Schlossdomäne wird von der Stadt erworben. Die Stadt beginnt mit der Restaurierung und Sanierung von Pächterhaus, Palas und Gärtnerhaus.

1996

 

Die Stadt Schöningen übergibt das Schloss Schöningen der Öffentlichkeit.

2000

 

Restaurierung Wachhaus, Kulturfestung, Wiederherstellung des Barockgartens.

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