Outokumpu

Seit 2000 gehört auch die im Osten Finnlands liegende Stadt Outokumpu, mit ungefähr 7.200 Einwohnern und 584,10 km², zu den Schöninger Partnerstädten.

Anfang des 20. Jahrhunderts war Outokumpu ein kleines Dorf mit dem Namen Kuusjärvi. 1913 wurde ein größeres Kupfervorkommen entdeckt und der Ort entwickelte sich zur größten Bergwerksstadt Finnlands.

1968 wurde die Gemeinde nach dem Bergwerk in Outokumpu umbenannt, 1977 wurde sie zur Stadt. Der Bergbau wurde 1989 eingestellt, das Bergwerk ist heute zu einem Museum (Old Mine Mining) umfunktioniert worden.

Um den Strukturwandel zu bewältigen, hatte man bereits zehn Jahre zuvor damit begonnen, in Outokumpu Industrie anzusiedeln.

Heute gibt es in der Stadt 50 Industriebetriebe mit etwa 900 Beschäftigten. In Outokumpu wurde auch der Metallkonzern Outokumpu gegründet, der aber mittlerweile seinen Unternehmenssitz in Espoo hat und seit der Stilllegung des Bergwerks nicht mehr in Outokumpu produziert.

 

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